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Adrian Egger

Am Ende eines Musikstudiums am Konser-vatorium stehend, gesättigt mit musikalischem Wissen, gänzlich auf die abenländische Musik-tradition konzentriert, eröffnete mir das Balafon, 1988 bei der ersten Begegnung an der Zürcher Fasnacht eine völlig neue musikalische Landschaft.

Die pentatonische Tonleiter, das repetitive Element der afrikanischen Musik, das Beziehungsspiel zwischen linker und rechter Hand und viele Freundschaften waren in der Folge meine Lehrmeister.

Die Unkenntnis einer "richtigen" Spieltechnik und das Fehlen von Vorbilder, liessen eine Freiheit zu, welche die Musik zu einer steten Entdeckungsreise machte.

Die sehr anschauliche Bauweise des Balafons weckte mein Interesse für die Gesetzmässigkeiten der Akustik, so dass ich mich auch der Konstruktion und Entwicklung des Balafons widmete und mit einheimischen Materialien experimentierte.

 

Erst einige Jahre später in Burkina Faso zu Gast bei Ali Ouattara, ein Senoufo Balafonist aus Dakoro wurde mir die traditionelle afrikanische Spielweise vertrauter und ich wurde von der Stellung und Wirkungsweise der Musik in der Gesellschaft stark berührt.

Es war dann Moussa Hema, Balafonist des nationalen Balletts von Burkina Faso der meine Aufmerksamkeit für den Reichtum der ethnischen Spielkulturen und dessen musikalischen Charakteristiken in seinem Lande schärfte,wie auch für die Feinheiten der pentatonischen Poliphonie.

Kontakt:
adrian.egger@balafon.ch